Mit Businessplan erfolgreich gründen.

Tipps für eine erfolgreiche Gründung.
Praxisnah und umsetzungserprobt. Seit 20 Jahren.

1. Tipp:

Ideen umsetzen - Förderung beantragen.

Am Beginn einer Existenzgründung steht eine Idee – etwas zu tun, herzustellen, zu verkaufen.  Und in Ratgebern ist immer wieder zu lesen, dass der Rückhalt in der Familie wichtig ist. Das stimmt und ist unbestritten. Auch Freunde sollten in einer solch wichtigen Phase zum Gründer oder der Gründer stehen. GründerInnen, die erfolgreich sein wollen, müssen sich gleich zu Anfang viele Fragen stellen. Fragen, die auch beantwortet werden müssen. Es geht dabei um den klaren Blick für Realitäten, den GründerInnen in der Anfangsphase stets behalten müssen – auch wenn noch so viele Freunde sagen: „Tolle Idee, gutes Konzept – das wird bestimmt ein Erfolg.“ Diese Idee konsequent verfolgen - das kann dauern und kostet viel Kraft. Aber ohne Anstrengung ist eine Existenzgründung nicht zu schaffen. Die gute Nachricht: Gründen kann jede und jeder - es kommt darauf an, sich zu trauen, auch etwas nicht ganz so perfektes zu beginnen. Warten, bis alles perfekt vorbereitet ist, das führt meistens zum Nichtstart. Die zweite gute Nachricht: Es gibt viele Förderungen, die Gründer und Gründerinnen nutzen können.

2. Tipp:

Markt analysieren, Branche durchleuchten!

GründerInnen machen oft den Fehler, zu glauben, dass eine gute und gründliche Vorbereitung nicht mehr notwendig ist, wenn sie ein Problem gelöst haben. Der Laden mit der vielleicht sogar guten Lage bei vernünftiger Miete, die drei Kunden, die mit einem Auftrag winken, und dann meistens noch ein Freund, der sagt: „Das geht schon. So habe andere auch angefangen, ich helfe dann auch, so gut es geht, bei allen anderen Sachen, die noch nicht geregelt sind. Das kriegen wir dann schon hin.“  Viele Fragen werden auftauchen: Wie schreibe ich einen Businessplan? Kann ich eine Förderung bekommen? Was bringt mir eine Gründungsberatung und ist die teuer? Aber das sind nicht die wesentlichen Fragen. Sie müssen wissen, wie der Markt für ihr Produkt aussieht, wie ihre Zielgruppe sich zusammensetzt, wie das Alleinstellungsmerkmal ist ... und und und. Zugegeben: Die Fragen machen raschelig und nervös. Sie fordern ihr ganzes Fachwissen und noch viel mehr. Aber es wird sich lohnen, die Antworten zu finden. Denn: Wenn es zu mühselig erscheint, diese Fragen zu beantworten, dann können GründerInnen natürlich trotzdem starten. Aber es werden immer viele der ungelösten Fragen im Betriebsalltag auftauchen, die einen wirklichen Start verhindern. Also lieber gleich alles klären!

3. Tipp:

Businessplan erstellen

Ganz oft begegnet mir in der Beratungspraxis die Frage nach dem Businessplan. An der Art und Weise, wie die Frage gestellt wird, erkenne ich meistens schon den Versuch, die Antwort zu erhalten: „Eigentlich braucht man doch nur einen Businessplan, wenn man Geld von der Bank will, oder?“ Wenn ich dann antworte: „Jede Gründung braucht einen Businessplan,“ ist das Entsetzen groß.  Der Businessplan ist somit eine Art Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie der Geschäftsidee. Die Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit zu berechnen ist nur für den Gründer und die Gründerin wichtig: Machbarkeit heißt: Ist die Idee umsetzbar? Wirtschaftlichkeit heißt: Lohnt es sich? Erst, wenn die prinzipielle Machbarkeit und prinzipielle Wirtschaftlichkeit feststeht, kann damit begonnen werden, zu überlegen, ob für die Geschäftsidee ein Businessplan gebraucht wird, der aus einem Textteil und einem Finanzteil besteht und gut ausformuliert ist. Für sich selbst einen Businessplan zu schreiben, bedeutet, einen fixierten „roten Faden“ zu haben, und auch im Detail gerechnet zu haben. Ohne Businessplan kein Plan – und Planungsmängel sind eben auch Hauptgrund für ein Scheitern innerhalb der ersten 3 Jahre.

4. Tipp:

Umsatz realistisch planen

Allerdings: Auch bei den Gründungen mit einem Businessplan unterschätzen GründerInnen den Finanzbedarf zum Teil gewaltig. Eine zu geringe Finanzierungsplanung ist die Ursache für das Scheitern - bereits zum Geschäftsbeginn. Immer wieder ist mir in der Beratung von GründerInnen aufgefallen, dass die Umsatzplanung von anderen als den GründerInnen selbst erstellt wurde – mit fatalen Folgen. Im Vertrauen darauf, dass die Planung eben nicht so wichtig ist. Zukunft aufbauen – ohne Zahlen, die die GründerInnen selbst nach besten Wissen ermittelt haben – das geht auf jeden Fall schief. Denn: Eine Umsatzplanung zu erstellen, ist keine Wahrsagerei, sondern einfaches Rechnen und logisches Denken. Nur wer selber rechnet, kann sich sicher sein, am Ende nicht auf falschen Zahlen seine Zukunft aufgebaut zu haben. Dabei gilt: Hilfe ist erlaubt. Verantwortung für die Planung ist aber nicht delegierbar. Bei mir gibt es Tools, die dabei helfen.

5. Tipp:

Onlinemarketing mit einer Website beginnen

Die Erstellung einer Website ist ein zentraler Baustein bei der Marketingstrategie, die heute alle GründerInnen brauchen. Immer wieder höre ich dann: „Da habe ich einen Freund, der das für mich macht.“ Ein Freund, der sich gut mit EDV auskennt und ganz billig und schnell eine tolle Homepage erstellen kann. Für mich ist das unverständlich. Denn: Die Internet-Seite ist die Visitenkarte für jedes Unternehmen. Die Website sollte auch das "transportieren" können, was der Gründer erreichen will: Kunden sollen anrufen. Oder vorbeikommen. Oder einen Auftrag vergeben. Die Website muss also ganz genau auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Das ist das eine Problem. Das andere Problem: Wenn die Zielgruppe zu breit angelegt ist, wird das beim Marketing zum Problem. Wichtig ist: GründerInnen müssen viel Arbeit und Energie in die Zielgruppen-Analyse stecken.Eigentlich ist es dann logisch, dass die Website nach den Vorstellungen der GründerInnen eingerichtet und aufgebaut werden muss – nur er oder sie kennt die Produkte am besten, kennt die Zielgruppen am besten und weiß, was die Kunden wollen.  Du mußt Deine Werbung so aufbauen, dass die Technik, die Du einsetzt, von Dir beherrscht wird. Andere fahren ja für Dich auch nicht Auto. Und: Laufen lernen mussten wir alle im Leben.  Also: Zeit investieren, sich von Experten beraten lassen, die Grundlagen lernen, ein System suchen, was Du schnell bedienen kannst. Texte schreiben (lassen - geht über Texter auch!). Dann die Struktur am besten mit Beratung von Onlinemarketing-Kennern erstellen. Danach die Suchmaschinenoptimierung verbessern. Sonst wird die Website nicht wirken. 

6. Tipp:

Buchhaltung und Steuern verstehen

Wer eine gute Idee hat, ist noch kein guter Geschäftsmann. Laut DIHK wurden in 42 Prozent der Fälle kaufmännische Mängel als Grund für ein mögliches Scheitern deutlich. Doch offenbar nehmen viele GründerInnen das Thema noch nicht ernst genug. "Na ja, ich krieg das schon alles hin - nur mit Buchhaltung, da kenne ich mich nicht aus - da hilft mir dann ein Bekannter." Bekannter - das ist hier ein Platzhalterwort - kann auch stehen für "Freundin", "Mutter", "Kumpel". Meistens sind das dann auf Nachfrage Menschen, die zwar kein Steuerberater, auch keine Steuerfachangestellten sind, aber eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich haben.  Um es klarzustellen: Niemand muss Bilanzbuchhalter sein, die Zahlen können gerne delegiert ermittelt werden. Aber das lesen dieser Zahlen und entsprechend darauf zu reagieren – das kann nicht delegiert werden. Es geht, darum einfache Dinge auch so einfach zu nehmen, wie sie sind:  Es muss immer genug Geld in der Kasse sein, um alles rechtzeitig bezahlen zu können (Liquidität). Es muss mehr eingenommen werden, als ausgegeben wird (Rentabilität). Schulden müssen getilgt werden, es muss investiert werden und es müssen Rücklagen geschaffen werden. Mit der Liquidität muss immer angefangen werden. Wer sich da nicht auf eine genaue Planung einlässt, muss sich nicht wundern, wenn es schief geht.  Zahlen selber rechnen, die Zahlen von einem Profi erfassen lassen. Das Verständnis für die Entstehung der Zahlensystematik = Buchhaltung rechtzeitig aneignen. Die Krise kommt von ganz allein. Sei nicht die Ursache dafür.  

7. Tipp:

Versicherungen und rechtliche Grundlagen beachten

Genauso, wie es eine komplexe Sache ist, ein Unternehmen oder einen Betrieb zu führen, ist es bei der Vorbereitung einer Existenzgründung ebenfalls notwendig, ganz unterschiedliche Bereiche zu durchleuchten, zu erfassen, zu verstehen. Da ist einmal das Gesellschafts- und Gewerberecht: Es geht um Fragen bezüglich des Wirtschaftszweiges, der Namensgebung des Unternehmens, einer entsprechenden Auswirkung auf betriebliche Versicherungen, entsprechenden Meldepflichten. Was muss noch beachtet werden: Steuerrecht, also die Anmeldung einer selbstständigen gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit beim Finanzamt, Fragen zur Gewinnermittlung, der Gewinnbesteuerung und der Einkommensteuer mit eventuell anfallenden Vorauszahlungen. Nicht zu vergessen: Die Umsatzsteuer und ihre Berechnungsweise und einzuhaltende Steuertermine. Die Absicherung des Unternehmens und des Unternehmers durch betriebliche Versicherungen in Form von Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung bzw. Berufshaftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung, die Betriebsunterbrechungsver-sicherung, eine Geschäftsinhaltsversicherung – alles Dinge, die GründerInnen intensiv beachten und betrachten müssen. Existenzgründung rechtssicher planen. Alle Bereiche umfassend betrachten.


Erfolgreich die Existenzgründung planen. In Bremen, Oldenburg oder Delmenhorst - und umzu. In der ganzen Nordwestregion.





Marketing und Buchhaltung - zwei wichtige Stellschrauben


Einstieg

Für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich bei den Existenz-gründerInnen des Jahres 2017: Michael Appenrodt (Naturkrämer Appenrodt - Delmenhorst), Uwe Arndt (Lumabag - Bremen), Ulrike Broszukat (Magic Weser Nails- Brake), Andreas Gerlach (Kirby-Verkaufsdirektion - Bremen), Michele Hust (Saubermänner Hannover GmbH), Daniela Jahn (Care-Pilates & Yoga GbR - Soltau), Oksana Luginic (COA Nails & Lashes - Hannover), Vanessa Meyer (Vanessa Meyer Beratung - Springe), Kristine Siegel (Small & Tiny Kidsfashion - Celle), Ralf Stubbe, Lisa Weissgerber und Hilal Karacan (June & Juno UG haftungsbeschränkt - Hannover), Mustafa Yildiz und Arnold Malke (Loyale Finanz UG haftungsbeschränkt - Rotenburg) sowie Fatih Yörük (EFFYORK - Kamminke).


Sichere Buchhaltung nur mit einem Steuerbüro!

Mit Jimdo und RankingCoach bei Google auf Seite 1!

 

 


Wie Du Fehler im Online-Marketing vermeidest!

Wo wir gerade beim Thema „Profis“ sind. Immer wieder – jetzt auch wieder – fallen GründerInnen rein, weil sie glauben, dass jemand, der die Buchstaben „IT“ oder „Designer“ in der Berufsbezeichnung führt, auch Ahnung von Online-Marketing hat. Dem ist leider nicht so. Und gerade in Zeiten, wo es immer einfacher wird, mit bestimmten Tools schnell eine Website zu bauen, ist es besonders wichtig, folgendes zu beachten: Wenn Du ein tolles Produkt hast, und online Kunden und Kundinnen zu Deinen Offline-Aktiväten hinzu gewinnen willst, musst Du wissen: Die Kunden und Kundinnen sehen Dich nicht, wenn Du bei Google nicht gefunden wirst. Ein Anfänger-Fehler ist dabei die Kombination einer falschen Namensgebung der Domain und das Nichtwissen um die Google-Ergebnisse, die immer auf die Person des Suchenden hin personalisiert werden. Ein Beispiel: Du hast ein neues Futonbett entwickelt, es absorbiert die Feuchtigkeit und besteht auch sonstig hinsichtlich Gesundheit und Schlaf allen technischen Anforderungen. Deine Marke soll den Namen „Dream&Sleep“ heißen – und die Domain dreamandsleep.de ist auch noch frei. Dann buche diese – aber nenne Deine Website-Domain lieber „gesunder-schlafen.de“ oder „betten-kaufen.de – denn danach suchen Deine potentiellen Kundinnen und Kunden. Deine Marke ist eben noch nicht bekannt. Und Google ist leider nett zu Dir: Wenn Du oft Deine Website aufrufst, also immer den Domain-Namen eingibst, dann merkt sich Google das – und bietet Dir irgendwann auch bei anderen Suchworten diese Domain als Suchergebnis an. Nur: Du bist der einzige, dem das angeboten wird, wenn Deine Website nicht professionell in Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO) bearbeitet wird. Glaube mir: Leute, die „IT“ oder „Design“ in der Berufsbezeichnung haben – die müssen nicht zwingend davon Ahnung haben. Das schlimme dabei: Es gibt kostenlose Software oder Tools, die dabei helfen, diese Fehler nicht zu machen. Empfehle ich gern weiter, einfach anrufen.

 


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