Blog 02/2016


Website? Macht ein Freund!? Besser nicht!

Marketing - ist wie Laufen lernen.


Unsere Kompetenz nutzen beim Online-Marketing.

Die Erstellung einer Website ist ein zentraler Baustein bei der Marketing Strategie, die heute alle GründerInnen brauchen. Immer wieder höre ich dann: „Da habe ich einen Freund, der das für mich macht.“ Ein Freund, der sich gut mit EDV auskennt und ganz billig und schnell eine tolle Homepage erstellen kann.  Für mich ist das unverständlich. Denn: Die Internet-Seite ist die Visitenkarte für jedes Unternehmen. Die Website sollte auch das "transportieren" können, was der Gründer erreichen will: Kunden sollen anrufen. Oder vorbeikommen. Oder einen Auftrag vergeben.

 

Die Website muss also ganz genau auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Das ist das eine Problem. Aus einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung aus dem Jahr 2012 geht hervor, dass fast 40 Prozent der untersuchten Gründungsvorhaben die die Zielgruppe nicht genau benennen konnten. Das Problem ist bekannt: Wenn die Zielgruppe zu breit angelegt ist, wird das beim Marketing zum Problem. Wichtig ist: GründerInnen müssen viel Arbeit und Energie in die Zielgruppen-Analyse stecken.

Eigentlich ist es dann logisch, dass die Website nach den Vorstellungen der GründerInnen eingerichtet und aufgebaut werden muss – nur er oder sie kennt die Produkte am besten, kennt die Zielgruppen am besten und weiß, was die Kunden wollen.

Die Erstellung einer Website ist also ein zentraler Baustein bei der Marketing Strategie, die heute alle GründerInnen brauchen. Die Erstellung ist also nicht nur EDV-Technik - sondern harte inhaltliche Arbeit der GründerInnen. Diese Arbeit ist nicht delegierbar.

Online-Marketing fängt mit einer selbst erstellten Homepage an - Jimdo macht es möglich.

Wenn Experten das machen sollen, kostet das Geld. Wenn GründerInnen es selbst machen wollen, kostet es Zeit, aber eben wenig Geld. Organisieren Sie sich eine professionelle Bewertung der Angebote von Dienstleistern. Mein Rat also: Dem Freund, der sagt, er kann das, darum bitte, zu zeigen, was schon alles online von ihm ist.

 

Und nicht blind glauben. Gerade zuletzt hatte ich wieder eine Gründerin, die schon einen fertigen Internet-Auftritt hatte - von einer Webdesignerin gemacht, die sie gut kennt. Leider war die Seite nicht "korrespondierend" – wie es so schön heisst. Am PC sah sie noch ganz schön aus, mit Smartphone und Tablet nicht mehr.

 

Oder: Ein Gründer kennt einen Webdesigner, der eine ganz tolle Programmiersprache beherrscht und damit auch gut umgehen kann – aber er kann leider keinen Rat geben, wie die Struktur der Seite aufgebaut sein soll – es ist zwar alles möglich, wenn man technisch die Entwicklungsstufe eines Nerd erreicht hat – aber ein Gründer will sein Produkt platzieren und Geld verdienen – nicht die Höhe und Tiefen von html5 durchleben.

 

Und: Denken Sie daran, dass Sie Zugriff auf die Website haben müssen – da muss es sichergestellt sein, dass sie Aktualisierungen selbst schnell vornehmen können – ohne auf den guten Freund warten zu müssen, der es dann doch nicht geschafft hat, oder der es dann nicht richtig verstanden hat. Wenn GründerInnen schon bei Programmieren immer wieder auf die Hilfe des Experten angewiesen sind – ganz schlechtes Zeichen. Ein System, welches keine schnelle Einarbeitung erlaubt (es war typo3) – das sollte nicht genutzt werden.

 

Alles verändert sich, aber nichts von alleine.

Sie haben gerade nicht verstanden, worum es geht?  Genau das meine ich: Sie müssen ihre Werbung so aufbauen, dass die Technik, die sie einsetzen, von ihnen beherrscht wird. Andere fahren ja für sie auch nicht Auto. Und: Laufen lernen mussten wir alle im Leben.

Also:Zeit investieren, sich von Experten beraten lassen, die Grundlagen lernen, ein System suchen, was sie schnell bedienen können. Texte schreiben (lassen - geht über Texter auch!)Dann die Struktur - am besten mit Beratung von Online Marketing Kennern - erstellen.

Danach die Suchmaschinenoptimierung verbessern. Sonst wird die Website nicht wirken.

Und vor allem: Lassen Sie sich nicht von Billig-Angeboten verleiten, die ihnen suggerieren, auch für 16,00 € im Jahr erhalten Sie eine gute Dienstleistung.

Ihr Dienstleister sollten ihnen alles bieten können, was für einen Webseiten-Start notwendig ist: Text- und Bildelemente, Bildergalerien, Formulare und viel mehr. Dazu gehören auch SocialMedia-Verknüpfungen (Facebook, Twitter, Google+ u.a.), passwortgeschützte Bereiche, individualisierbare Kontaktformulare, SEO-Optimierung, eigener Blog, Hintergrundbilder für die Webseite, Widgets (u.a. Buchungstools, Umfragen, Audio-Kalender uvm.). Die Webseite sollte auch direkt über eine App oder die Android-App bearbeitet werden können – also von unterwegs.

 

Und: Es sollte auf schicke und professionelle Designs (natürlich unterstützt von HTML5), die ganz nach Wunsch individualisierbar sind, zurückgegriffen werden können. Übrigens: Die Webseite muss automatisch für mobile Ansichten optimiert sein – sonst brauchen sie keine Website mehr. Denn die meisten Nutzer gucken mittlerweile nicht mehr in Ruhe am PC, sondern über ihre Smartphones. Und wenn dann das Lay-Out nur für eine Bildschirmbreite ihres Fernsehers optimiert ist, dann brauchen Sie eben keine. Dann guckt keiner.

 

Die Website ist heute eine andere Form der Visitenkarte. Denken Sie daran: Auch hier gilt: Der erste Eindruck zählt.

 


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