Blog 08/2016

Auf Twitter bin ich @prblmlsr.

#Syrien #Umsatzplanung #Businessplan #Twitter-Kampagne #DeutscheBahn #Existenzgründung #Hamburg

Montag.

Morgens als erstes eine Nachricht über den Krieg im Irak: Die Schlacht um Mossul beginnt. In den letzten Monaten wird mir klar: Meine Kinder wachsen mit dem Bewusstsein auf, dass es Krieg gibt da draußen in der Welt. Wie war es in meiner Generation? Was der Krieg in Vietnam auch so nah, wie der Krieg um den Verlauf von Öl- und Gaspipelines in der heutigen Zeit? Medial gesehen nicht. Oder?Und die Ursachen sind so einfach - und liegen nicht so weit zurück. "Warum uns die Araber in Syrien nicht wollen" - nachzulesen in der Wortmeldung von Robert F. Kennedy, Jr. vom 23.02.2016 in „politico.eu“.

Die Kinder haben gute Laune und retten so den Start in die Woche: Schule geht wieder los. Schön, dass sie sich freuen. Und ich freue mich auf eine Besprechung einer #Existenzgründung im Event-Bereich. Endlich mal Kunden aus #Oldenburg! #Umsatz- und Rentabilitätsplanung sind schon fertig. Textteil vom #Businessplan wird besprochen. Mehr davon, wenn alles steht. Nachmittags noch zwei Coaching-Gespräche – berufliche Neuorientierung. Es geht langsam voran. 

Dienstag.

Wenn die Nachbarn mich morgen gesehen haben, müssen die denken: „Der hat sie doch nicht mehr alle!“ Mit Taschenlampe im Dunkeln in leichter Bekleidung das erste Problem gelöst: Für die Schule sollten Blätter gesammelt werden – aber schöne – und dann gepresst und getrocknet werden … Hat noch geklappt. Dank vieler dicker Kochbücher und einer Wochenendzeitung ging das Pressen und Trocknen ganz schnell. Toll, dass die Blätter dann nicht gebraucht wurden, weil unser Sohn der einzige war, der daran gedacht hatte. Probleme lösen – ist ja meine Spezialität. Allerdings: Gerade entpuppt sich ein Förderprogramm, welches besondere für Betriebe, die eine Unternehmenskrise bewältigen müssen,  eingerichtet wurde, als sehr problematisch. Der Ablauf ist eigentlich ganz einfach: Der Unternehmer muss mit dem Regionalpartner der BAFA reden. Dann den Antrag stellen, nach Antragstellung kann die Beratung beginnen. Der erste Regionalpartner reagiert nicht auf die E-Mail; erst nach Tagen ist er telefonisch erreichbar und sagt, er sei nicht zuständig. Den zuständigen könne er nicht benennen. Recherchiert: Ah, ja, in Bremen ist das RKW zuständig, die aber auch nicht auf die E-Mail vom Unternehmer reagieren. Anrufe, unzählige Anrufe. Dann der Rückruf: Bestimmte Unterlagen sollen eingereicht werden. Eine davon kann der Unternehmer noch nicht haben. Wieder Telefonate. Bis heute keine Klärung. Da fragt man sich, warum es das Programm überhaupt gibt.

Mittwoch.

Home-Office. Telefonate mit Kunden, Elternsprechtag in der Schule. Fahrtkarten für morgen gekauft. Musste dazu in eine Verkaufsstelle, wie die Bahn ihre schmucklosen Tresen mit Glasfenster drumrum nennt. Dort saß dann eine Dame, die mir auch eine Fahrkarte verkauft hat. Aber Verkaufsgespräche kann sie leider nicht führen. Vor mir waren zwei junge Damen, die sich deutlich unsicher zeigten, was sie wollten. Die Bahn-Dame ließ sie einfach auflaufen: „Wie, es ist ihnen egal, wann sie fahren? Egal kann ich hier nicht eingeben.“ Ich war versucht, ihr zu erklären, was kundenorientierte Kommunikation ist, aber vielleicht hat sie ja den Auftrag, keine Fahrkarten zu verkaufen.

Donnerstag.

Frühaufstehen geht immer irgendwie. Das erste Mal seit längerem wieder Bahn fahren. Vorher Frühstück vorbereiten für die Kinder. Festgestellt, dass Butter fehlt, Wieso nutze ich eigentlich meine eigene Einkaufsliste nicht? Mit der Bahn hat alles gut geklappt. Es waren sogar Züge da. Ab Bremen sogar ein Ersatzzug. Meine Kundin hatte nicht das Glück – der Metronom ist ausgefallen. Rückfahrt: Es müssen Waggons angehängt werden. Das dauert 30 Minuten. Anschluss nach Delmenhorst verpasst. Viel zu spät angekommen. Nächstes Mal dann doch wieder mit dem Auto? Naja. „Sänk you vor träwelling mit deutsche Bahn.“ Der Termin in Hamburg war gut: Spannende Besprechung wegen einer Existenzgründung im Beratungsbereich. Es geht um Vertrieb von Verpackungsmaterial für die Verpackung von Waren, insbesondere Lebensmittel, die im Ausland gefertigt werden.

Freitag.

 Wochenausklang mit Einzelcoachings. Termin mit einem Kunden bei TimeLeas. Ein angenehmes Gespräch mit einer dynamischen Disponentin, die die Unternehmenskultur des Gebens und Nehmens und Ernstnehmens gut repräsentierte.

Und: letzter Schliff an einen Businessplan gelegt und dabei noch Optimierungspotential entdeckt. Fertig jetzt, oder?

Samstag - Sonntag.

Bei sonnigen Himmel im Garten – das war der Plan. Hat nicht geklappt. TexMex-Kartoffeln zum Mittagsessen mit der Spezialsoße, die meine Tochter immer vorbereitet. Nachmittags: Einkauf mit meiner Tochter. Früher musste ich sie im Supermarkt nach einiger Zeit immer suchen - jetzt ist sie eine große gutgelaunte Hilfe. Abends mit einem noch etwas kranken Sohn einen Hundefilm gesehen – ich durfte dabei arbeiten und habe einen Businessplan bankentauglich gemacht – naja, fast, denn einige Fragen müssen noch geklärt werden. Und: Twitter-Kampagne vorbereitet: @prblmlsr – wer folgt mir noch nicht?. Lasst Euch überraschen. Am Sonntag den Schuppen weiter bearbeitet, nächste Woche gibt es ein Foto. Versprochen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0