Blog 09/2016

Handelsvertreter - eine Form der Selbstständigkeit

#Existenzgründungplanen #Mikrostarter #Gründungszuschuss #Alleinstellungsmerkmal #BäckerBeckerDelmenhorst #Brothandgemacht #SpazierganganderWeser #IntegrationnachDrogentherapie

Montag.

Die Bild-Zeitung tut mal wieder so, als wäre sie eine Zeitung, die scheinbare Skandale aufdeckt: Es geht um die Rechtsveränderungen im SGB II - da gibt es die Regelung eines Bußgeldes für Leute, die davon wissen, dass jemand zu Unrecht Geld vom Staat erhält. Es wird davon gesprochen, dass die Jobcenter da jetzt ihr Vorgehen geändert hätten. Bis in die Tagesschau schaffte es folgende Meldung: "

"Wer bei der Antragstellung für das Arbeitslosengeld II wichtige Informationen beispielsweise zum Vermögen verschweigt, muss nach Angaben der "Bild"-Zeitung künftig mit Sanktionen rechnen. Bislang drohten Strafen nur bei falschen Angaben. Die Bundesagentur für Arbeit hat offenbar die Bußgeldregeln für Hartz-IV-Empfänger verschärft. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine interne Weisung der Bundesagentur berichtet, droht Beziehern ab sofort eine Strafe von bis zu 5000 Euro, wenn sie den Jobcentern wichtige Informationen verschweigen. Die Strafe könne verhängt werden, wenn Hartz-IV-Empfänger Angaben, die für die Festsetzung der Hartz-Leistungen wichtig sind, "nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig" machen. Bisher drohten die Strafen nur, wenn die Betroffenen falsche Angaben gemacht haben. Keine Strafen sind bislang vorgesehen, wenn die Betroffenen gar keine Angaben machten. Die neue Weisung solle diese Regelungslücke schließen, berichtete die Zeitung."
Solche Meldungen zeigen, wie die Medien heute funktionieren: Einer schreibt beim anderen ab. Denn: Die Regelungen sind nicht neu, sondern wurden im Bundestag beschlossen - von CDU/CSU und SPD. Berichtet wurde darüber kaum. Von der Kritik daran ganz zu schweigen. Mehr mehr über die Verschärfungen wissen will, der muss bei Harald Thome nachlesen. Das Gesetz ist im wesentlichen zum 01.08.2016 in Kraft getreten. Die sog. "internen Weisungen" sind also keine Willkür. Und können auch nachgelesen werden bei der Bundesagentur.

Bei aller Kritik an Hartz-IV: Die Jobcenter machen auch sehr gute Sachen. In Delmenhorst gibt es jetzt ein Projekt, in dem Jugendliche und junge Erwachsene nach einer Therapie in das Arbeitsleben integriert werden sollen. Dies war bisher eine Lücke in der Integration, die jetzt gefüllt wird.

 

Dienstag.

Endlich: Anruf von einem Kunden: Er konnte heute endlich einen Termin bei RKW in Bremen vereinbaren - und dann vielleicht in 3 wochen den dringend benötigten Antrag auf Unterstützung für eine Beratungsdienstleistungen von mir beantragen.

Manchmal ist es schön, wenn sich Kunden nach einer Auftragsvergabe einfach nicht mehr melden. Das schafft unverhoffte Freiräume in einem engen Terminkalender.

So konnte ich die Rückseite des Fahrradschuppens doch noch fertigstellen. Das hatte ich nämlich am vergangenen Samstag nicht mehr geschafft. Das versprochene, zugegebenermaßen wenig spektakuläre Foto ist beigefügt.

Was gab es sonst noch: Einen wichtigen Termin bei einem Arbeitgeber, um einen Jugendlichen in Arbeit zu bringen.

Mittwoch.

Heute wieder in Hamburg. Die Bahn konnte mal wieder einen Ersatz-Zug am Morgen mobilisieren. Immerhin: Es gab keine Verspätungen und ich bin nicht mehr im Hauptbahnhof in Hamburg rumgeirrt auf der Suche nach der U3. Diesmal konnte ich mich nur über die schlechte Ausschilderung wundern. Es gilt wohl, dass man den Weg einfach weiss und dann die Wegweiser versteht. Umgekehrt geht das kaum.  Der Weg nach Hamburg hat sich gelohnt: Die Beratung in Sachen #Existenzgründung  geht super voran.

 

Donnerstag.

Vormittags ein gutes Gespräch mit einem zukünftigen Kooperationspartner in Hannover geführt. Und nochmal Bahn gefahren. Hat sich gelohnt, war stressfrei und pünktlich.

Die Gelegenheit genutzt, mit zwei GründerInnen ihren MikroStarter-Antrag zu besprechen, der in den nächsten Wochen gestellt werden muss, damit die Existenzgründung eine Anschubfinanzierung erhält.
Noch mit einem Kunden telefoniert, der dringend Unterstützung braucht - es geht jetzt doch weg aus der sozialiversicherungspflichtigen Beschäftigung in eine Selbstständigkeit als Handelsvertreter: Die Themen: Businessplan, Gründungszuschuss, Mikrostarter. 

Freitag.

Eine Familientradition ist es mittlerweile, dass es am Freitag zum Mittagessen Pfannkuchen gibt - nach einem alten Rezept aus dem Piccolo-Kochbuch meiner Mutter. Ja, Piccolo war mal eine Haushaltgerätemarke, die einen Staubsauger und eine Küchenmaschine mit dem selben Motorblock betrieben hat.

Danach ging es dann gestärkt zum Autohaus Brüning. Mein geliebter Fiat Panda und unser Dacia wurden getauscht gegen ein neues: SEAT Leon. Betriebswirtschaftlich richtig. Fahrspaßmäßig auch.

Samstag.

Ein ruhiger Samstagmorgen. Zeit, endlich die letzten Lay-Out-Ideen für meine Website umzusetzen. Ist auch schöner, als die dringend anstehende Aufräumaktion der Post und der Belege durchzuführen.

Aber die steht dann am Sonntagabend an und wird am Montag zu Ende gebracht. Arbeitsplanung für die kommende Woche gemacht.

Wochenendeinkauf erledigt und dann im Garten noch bis zum Sonnenuntergang Ball spielen mit dem Sohn.

Sonntag

#Alleinstellungsmerkmal #BäckerBeckerDelmenhorst #Brothandgemacht #SpazierganganderWeser

 

 

Öfter mal beginnen wir den Sonntag mit Brötchen von Bäcker Becker. Heute nicht. Die Schlange vor der Bäckerei war ca. 10 Meter lang. Früher habe ich mich da einfach angestellt und und gerne 30 Minuten gewartet. Denn die Brötchen sind gut bis sehr gut und das Einkaufen dort hat immer Spaß gemacht, weil man sich als Kunde dort wohl gefühlt hat. Das #Alleinstellungsmerkmal war also nicht nur das Festhalten an einer Backtradition ohne Backmischungen. Sondern: Das Team hinter dem Tresen war freundlich, hat alle angesehen beim Verkaufen, ein persönliches Wort gewechselt. Familiär quasi. Seit dem Inhaber-Wechsel – erst zur Tochter, dann zu einem ehemaligen Gesellen – ist diese familiäre Atmosphäre weg. Neues und altes Verkaufsteam harmonisieren nicht. Schade. Fazit: Was bringt der Tag heute noch: Besuch bei den Schwiegereltern – Eisbein mit Sauerkraut. Danach Spaziergang an der Weser. Vorfreude: Urlaubsplanungen für 2017 begonnen. Schlösser, Burgen, Flüsse, Seen und Berge werden das Ziel sein.

#Alleinstellungsmerkmal #BäckerBeckerDelmenhorst #Brothandgemacht #SpazierganganderWeser