Blog 12/2016

Debatte um Digitalisierung der Arbeitswelt

#RechtssicherGründen #Startothek #Businessplan  #Fructose #Aufträge #Krisebewältigen

Bild vom U-Boot-Bunker Valentin in Bremen-Farge

Sonntag.

Es ist entschieden: Mit Hootsuite werde ich nicht mehr arbeiten. Ein wirklich letzter Versuch hat nur dazu geführt, dass ich mich darüber geärgert habe, dafür jemals Geld gezahlt zu haben. Leider gibt es ein entsprechendes Tool für mit Jimdo gebaute Webseiten noch nicht. Für WordPress-Seiten gibt es ein besseres Tool. Für Entspannung sorgt dann das Brotbacken für die Woche. Und ein Sparziergang am Hasportsee. Am Ende des Spaziergangs erhalte ich eine E-Mail von einem potentiellen Kunden – Existenzgründung planen in der Gastronomie ist dann wieder mal angesagt. Zuerst gibt es die Serviceleistung, aus der Startothek-Datenbank: Rechtssicher gründen ist damit ganz einfach.

 

 

 

Herbst-Impression: Fliegenpilz

Montag.

Der Morgen beginnt in Oldenburg. Landgericht. Ich frage mich nach dem Gerichtstermin, ob Anwälte sich nie die Hand geben – oder diesmal einfach nur ein unfreundlicher Anwalt dabei ist. Es wird versucht, sich zu einigen – mal sehen, ob es klappt. Ich berichte dann.

Leider hat es am Wochenende nicht gereicht mit dem Arbeitseinsatz. Weiter aufräumen. Dabei läuft eine Dokumentation vom ZDF. Auf ZDFZoom lief am 02.11.2016  ein Beitrag über die Mafiotisierung der US-Demokratie. Wer eine klare Sicht auf die USA haben will, sollte das unbedingt ansehen. Die schlechte Laune gibt es dann kostenlos dazu. Und noch eine neue Seite gefunden, die ein viele Analysen enthält, die sich im tagtäglichen Mainstream nicht so finden werden. Mein Tipp der Woche: www.carta.info – für alle, die mehr wissen wollen, als das, was in der Zeitung steht. „CARTA befasst sich mit dem Strukturwandel der medialen Öffentlichkeiten, Ökonomie, Medien- und Internetpolitik sowie allgemeinen Fragen des politischen Feuilletons. CARTA wurde in der Kategorie „Online Independent des Jahres“ beim LeadAwards 2016  mit Gold ausgezeichnet. CARTA wurde 2009 mit dem Grimme Online Award in der Kategorie Redaktion & Autorschaft ausgezeichnet. CARTA ist als Blog den Normen des Qualitätsjournalismus verpflichtet, ist aber kein klassisches journalistisches Produkt.“ Schaut mal rein.

 

 

Zitronenkuchen vom Blech

Dienstag.

 Durch meinen Blog konnte ich einen Kunden zum Schreiben animieren. Nein stimmt nicht, der freundliche gutaussehende Kunde – so soll ich ihn nennen – schreibt schon länger, ist künstlerisch begabt – was soll ich sagen: Leider gibt es keinen Blog von ihm. Ich spreche ihn an – das sollten viele lesen und sehen können. Und: Das Wahlsystem in den USA ist ja in den Grundzügen bekannt. Es gibt seit Jahren Versuche, es zu ändern, damit die Mehrheit der Stimmen auch gewinnen kann. Dazu lese ich auf www.oe24.at: „Seit Jahren gibt es den Plan, das System durch ein Abkommen unter den Bundesstaaten auszuhebeln. Laut dem "National Popular Vote Interstate Compact" verpflichten sich die Staaten dazu, dem Kandidaten mit den landesweit meisten Stimmen ihre Elektorenstimmen zu geben. Der Vertrag tritt in Kraft, wenn sich ihm eine Anzahl von Staaten angeschlossen hat, die gemeinsam 270 Wahlmänner stellen. Dem Vertrag haben sich elf Staaten angeschlossen, die durchwegs demokratisch dominiert sind, darunter Kalifornien, New York, New Jersey, Illinois oder Massachusetts. Sie stellen gemeinsam 165 Elektorenstimmen. Experten bezweifeln, dass bald ausreichend weitere Stimmen dazukommen werden. Die traditionell republikanisch wählenden bevölkerungsärmeren Staaten im Landesinneren würden nämlich im Wahlkampf überhaupt keine Rolle mehr spielen, wenn sie sich dem Abkommen anschließen würden. Dasselbe gilt für die Swing States, auf die sich der Präsidentschaftswahlkampf derzeit konzentriert.“

 

Mittwoch.

Beratung als Beruf zu haben, bedeutet auch immer, sich ständig weiter bilden zu müssen. Manchmal ist das anstrengend, manchmal ergibt sich das so. Gerade in den vielen Gespräch mit KundInnen erfahre ich immer wieder etwas, was sich mir vorher komplett unbekannt war – oder kanntet ihr „Twitch TV“. Millionen gucken das - TwitchTV, ist ein Live-Streaming-Videoportal, das zur Übertragung von Videospielen genutzt wird. Anfang 2014 wurde unter anderem bekannt, dass von den 45 Millionen Zuschauern jeden Monat 12 Milliarden Minuten Twitch-Inhalte gesehen wurden. Das ist eine Verdopplung im Vergleich zu 2012. Das Durchschnittsalter der Zuschauer beträgt 21 Jahre. Amazon gehört der Laden seit 2014. Die Debatte um die Digitalisierung – gerade auch der Arbeitswelt - findet ja ihren Niederschlag in den Medien – einen schönen Beitrag dazu hat Rainer Fischbach geschrieben: „Schwache Automaten“. Einfache Feststellung: „Die Halbierung der Zahl der Arbeitsplätze würde, bei gleichbleibendem Bruttoinlandsprodukt (BIP) und gleichbleibender, durchschnittlicher Arbeitszeit, eine Verdopplung der Arbeitsproduktivität implizieren. Bei einem Wachstum derselben um jährlich zwei Prozent würde das immerhin 35 Jahre dauern. Doch eine solche Steigerung der Arbeitsproduktivität ist etwas, was es in den fortgeschrittenen Industrienationen seit mehr als vier Jahrzehnten nur noch ausnahmsweise während kurzer Perioden gab.“ Die roboter machen uns eben nicht arbeitslos. Aber die Arbeit ganz anders. Abends: Herrenabend von Vater und Sohn. Frau und Tochter sind auf einem Konzert in Oldenburg: Revolverheld.

Kartoffelsuppen-Rezept gerne auch Anfrage

Donnerstag.

Intensive Beratungsgespräche – den ganzen Tag. Abends ein ausführliches Telefonat zu einer Existenzgründung in Bremen – Bremen-Nord, um genau zu sein. Restaurant in toller Lage, die Ideen zur Existenzgründung sind belastbar. Jetzt geht es um Vorklärungen: Was ksotet die Übernahmen? Ist der Preis korrekt oder überhöht. Noch etwas Zeit zum lesen: Artikel in Welt: „Die Europäische Kommission schätzt, dass es im Jahr 2020 EU-weit mehr als 750.000 offene Stellen bei IT-Fachkräften geben wird. Auch deshalb sind Unternehmen und Politik gut beraten, sich für Quereinsteiger, auch aus anderen Ländern, zu öffnen.“ Das wird spannend. Genauso spannend wie ein Artikel auf Spiegel-Online. Als Alternative zu einer klassischen Mousse au Chocolat wird eine Mischung aus Avocado, Kakoapulver und Aganvicksaft genommen. Da ich auf gesunde Ernährung stehe, ist es natürlich wichtig, gute Zutaten zu nehmen. Aber die Avocado ist eben nur gesund, aber nicht ökologisch. Und Agavendicksaft ist gefährlicher als Zucker, weil er Fructose enthält. Auf https://blog.paleosophie.de findet sich dazu Informationen:  „Agavendicksaft ist eine Mischung aus Glucose und Fruktose (also ähnlich wie Zucker), wobei die Glucose- und Fruktose-Moleküle nicht miteinander verbunden sind, sondern frei im Sirup herumschwimmen. Je nach Anbieter, Quelle und Qualität beträgt das Verhältnis von Fruktose zu Glucose im Agavennektar zwischen 7:1 und 9:1. Damit enthält Agavendicksaft pro Einheit bis zu 80% mehr Fruktose als Haushaltszucker. Und die Fructose ist das gefährlichere am zucker: Es ist die Fruktose, die den Zucker giftig macht: Sie reagiert deutlich schneller mit Proteinen in ihrer Umgebung als Glucose und kann daher im Blut die Blutgefäße schädigen. Daher wird Fruktose so schnell wie möglich über die Leber entsorgt. Die dabei anfallenden Abfallprodukte (u.a. auch Harnsäure) sind für den Körper problematisch und können langfristig zu verschlechterten Blutfettwerten, Übergewicht (Siehe auch „Metabolisches Syndrom“), Gelenkschmerzen (auch Gicht), Leberschäden (Leberzirrhose) und anderen Schäden führen. Nebenbei gaukelt Fruktose dem Körper vor, daß er hungert und verstärkt daher den Appetit. Fruktose ist für die Leber ungefähr so giftig wie Alkohol, die langfristigen Auswirkungen von Fruktose auf den menschlichen Körper sind zum Großteil die gleichen wie beim Alkohol (aus: Public health: The toxic truth about sugar).“

 

Freitag.

Eine anstrengende Woche geht versöhnlich ins Wochenende: Meine Kundin Jutta Jahn freut sich, dass eine kurze Beratung vor einigen Monaten viele Tausend Euro gespart hat – und lobt mich auf Facebook dafür. Mittags nutze ich die Zeit, die ich mir als Selbstständiger gut einteilen kann - eine Umfrage der ZEIT bestätigt mich in meinem Empfinden – und versuche mich nochmals an Kartoffelpuffer nach einem Rezept von Tim Mälzer. Es klappt – aber es sind zu wenige, das nächste Mal also 2 kg Kartoffeln. Auf dem Weg nach Friesoythe zu einem Existenzgründer ruft ein Kunde an, der einen Modellbau-Online-Shop schon mal vor 2 Jahren begonnen hat, und teilt mit, dass er es jetzt zum zweiten Mal versuchen wird – beim ersten Mal fiel auf einmal die Unterstützung im Online-Marketing-Bereich aus. Jetzt soll es  langsamer wieder losgehen – eventuell mit frischem Geld von der NBank. Abends im Dunkeln zurück nach hause – Mit Deep Purple Child in Time. Child in Time ist ein Protestsong gegen den Vietnamkrieg, der auch in Zusammenhang mit dem Kalten Krieg gebracht wird, und wohl zu den bekanntesten und wichtigsten Liedern der Rockmusik überhaupt zählt: Aber Nachts auf der Landstraße hatte ich ihn noch nicht gehört. Die Kinder würden sagen: Was, solche Musik kommt auf dem Opa-Sender (gemeint ist Radio Bremen 1). Nachdenklich: An welches Anti-Syrien-Kriegs-Lied werden wir in 10 Jahren erinneren können?

Sozi - Was sonst?

Samstag

Endlich ist es etwas wärmer. Zeit und Gelegenheit, noch etwas Farbe auf die Schuppenwände aufzubringen – bisher waren die nicht geschützten Holzbereiche noch mit Folie abgedeckt. Nun ist alles wunderbar schwedisch-rot. Und ein Stück weiter bin ich auf gekommen bei der Gestaltung des Gartens am Schuppen und dahinter. Bei Gartenarbeit bin ich wie sonst auch – einfach anfangen, dann ergeben sich die besten Gestaltungsmöglichkeiten. Naja. Manchmal muss auch ein professioneller Plan her – bei Marketing genauso wie in Phasen, wo Krisen bewältigen angesagt ist. Nächste Woche beginnt für einen Kunden die entscheidende Phase: Wird es gelingen, kurzfristig notwendige Zusatzaufträge zu akquirieren und im Online-Shop endlich höhere Umsätze zu erzielen? Die Kampagne dazu wird gerade entwickelt. Dann kommt spät noch ein Auftrag für Dezember rein. Fein.

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