Blog 16/2016

Marketing mit Instagram

#Coworking #Bremen # OnlineShop #Veränderung #Instagram #Friede-den-Hütten #FroheWeihnachten

Herbst-Impression: Fliegenpilz

#Coworking #Bremen - Montag.

Viele wissen es: Wenn die Gründung erst mal alleine – also ohne Personal – erfolgt, dann ist das Home-Office eine gute Möglichkeit. Aber: Home-Office in der Mietwohnung geht nur, wenn der Vermieter damit einverstanden ist. Und Home-Office hat immer auch die Folge, dass zwei Dinge passieren können: Sie befinden sich einer dauernden Hamsterrad-Situation – es gibt keine Trennung mehr zwischen Arbeit und Freizeit, und dann ist der Spruch von „Selbstständig sein bedeutet selbst und ständig arbeiten“ schnell Realität. Oder: Die Arbeit klappt gar nicht, weil es dauernd Störungen gibt – Mitbewohner, Nachbarn, die lieben Kinder … Alternativen dazu gibt es auf jeden Fall: Sogenannte „Co-Working-Places“ – dort ist es möglich, einen Arbeitsplatz stundenweise, tageweise oder auch für einen längeren Zeitraum zu mieten – wesentlich kostengünstiger als eine eigene Bürostruktur ist es immer. Und es können Serviceleistungen dazu gebucht werden – Postversand, Anrufnahme. Eine Kaffeeflat gibt es in vielen CoWorking-Places auch. In Bremen zum Beispiel bei Ideen & Co. Oder im WeserWork.

 

Zitronenkuchen vom Blech

#OnlineShop - Dienstag.

Mal wieder auf dem Weg nach Hannover. Im Zug ist es wieder so, als würde jemand ein Fenster geöffnet haben. Dort ist am Hauptbahnhof ein kleiner Weihnachtsmarkt. Menschen stehen in Gruppen beieinander, Wortfetzen dringen an mein Ohr: Auch hier ist der Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin ein Thema. Im REGUS treffe ich mich mit einem Existenzgründer, der einen Online-Shop plant. Endlich mal einer, der vorher alles durchrechnen will, bevor er sich auf ein unbekanntes Risiko einlässt. Planung der Umsätze und Gewinne ist nämlich keine Zauberei, sonder reine Logik mit etwas Mathematik: Wie viel Ware in welcher Zeit mit welcher Gewinnmarge muss ich verkaufen, damit ich davon leben kann. Die Antwort ist dann entweder die Basis für eine gute Zukunft, oder ein Grund, die Gründung nicht zu machen.

#Veränderung! - Mittwoch.

1997 habe ich mich als Unternehmensberater selbstständig gemacht. 2002 habe ich eine mir zum Teil gehörende Firma mit Sitz in Bremen und Wedel, die sehr erfolgreich am Markt etabliert war, verlassen: Die Arbeit war mir nicht nah genug an den Menschen dran. Zuviel Strukturarbeit notwendig, zu wenig Empathie möglich. 2007 habe ich erneut Strukturen in Delmenhorst und in Bremenaufgebaut, weil die Projekte zu komplex wurden, um sie alleine selbst und ständig bewältigen zu können. Schöne Jahre, viel gelernt – dann 2012 die Entscheidung, dass der nächste Entwicklungsschritt mich wieder in das Jahr 1997 zurückführen würde: Mehr Personal, mehr Struktur, mehr Arbeit, die nicht direkt mit Menschen zu tun hat. Also: Wieder zurück zur Arbeit als Berater: Businesscoach, Jobcoach, Karrierecoach. Mit einem Netzwerk von BeraterInnen, wenn es mal zu viel werden sollte. Warum ich das schreibe: Denkt immer dran: Alles verändert sich, aber nichts von alleine. Guckt Euch den Markt an, das Geschäft, was ihre gerade macht – und fragt Euch, ob es das ist, was ihr wollt. Wenn nicht: Dann ändert es! Egal, was ihr gemacht habt - die Zukunft zählt.

Kartoffelsuppen-Rezept gerne auch Anfrage

#MarketingInstagram - Donnerstag

Deine Marke, deine Persönlichkeit, deine Werte, deine Botschaft – wenn Du als ExistenzgründerIn diese Dinge schon für Dich geklärt hast – dann ist Instagram eine schöne Sache: Denn mit Instagram können diese Bereiche über Fotos einfach mitgeteilt werden.

Beim marekting wollen immer alle schnell eine Wirkung erzeugen - aber es wird etwas dauern, bis Deine Marke auch wirklich wahrgenommen wird. Gerade, wenn Du etwas schreibfaul bist und keine Lust hast, einen Newsletter zu versenden – dann ist Instagram genau das richtige für Dich. Bei Instagram geht es darum, mit Fotos von Produkten oder Dienstleistungen auf Eure Website hinzuweisen. Aber es ist schon eine frickelige Sache, dass alles auf dem Smartphone zu bewerkstelligen. Da gibt es eben auch eine andere Lösung: Gramblr – so heisst ein Programm, mit ihr bequem Fotos vom PC auf Instagram hochladen könnt.

#Friede-den-Hütten. Freitag.

Einer der letzten Arbeitstage des Jahres. Abschlußarbeiten, letzte Gespräche, Notizen machen für die nächste Woche. Terminlanung Januar vervollständigen. Einkäufe, auch im besten Weinladen Norddeutschlands „ext“. Kurze Mittagspause, dann zum Weihnachtsmarkt in Delmenhorst. Karussellfahren, Schmalzkuchen essen, mit Schokolade überzogene Marshmellows probieren, Glühwein trinken.

Allen, denen das Jahr 2016 teilweise zu schnell war, wünsche ich geruhsame #Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2017. Allen, denen es 2016 zu ruhig war, wünsche ich ein dynamisches Jahr 2017. Und immer doch etwas in Gedanken in Berlin am Breitscheidplatz. Friede den Hütten, denke ich – das wäre was in 2017. Mein Motto für 2017: #FriededenHütten.

Dann würde dem Terrorismus der Boden entzogen. Aber so einfach wird das nicht sein.

Sozi - Was sonst?

#FroheWeihnachten

Als Coach und Berater hatte ich letztes Jahr und dieses Jahr das Vergnügen, mit Menschen aus Russland, Usbekistan, der Türkei, dem Libanon, aus Syrien gemeinsam darüber zu sprechen, wie wir Weihnachten hier feiern. Darunter auch Flüchtlinge. Normale Arbeitsmigranten. Wir sprachen auch darüber, wie sie früher dort - in der Heimat - gefeiert haben. Oder bedauern, dass sie es jetzt nicht mit ihren Familien dort machen können. Ein Ausgangspunkt war die Frage: Gibt es zu Weihnachten überall die Weihnachtsgans? Es erstaunte viele, dass ich noch nie eine Weihnachtsgans gegessen habe. In den ersten Jahren, an die ich mich erinnern kann, gab es Würstchen und Kartoffelsalat vor der Bescherung, irgendwann ab den 70ern dann einen "Schwedensalat" - aber auch mit Würstchen. Schöne Erinnerungen: Der Riesenbär, das Doppelpistolenhalfter von Tante und Onkel aus Amerika, Schneetage wie bei Weihnachten in Bullerbü. Heute die aufgeregten eigenen Kinder, morgen Familientag in Hannover.

Der jetzt noch allgegenwärtige weissrote Weihnachtsmann ist ab morgen wieder fast verschwunden. Was viele nicht wissen: Ein deutscher Auswanderer - Thomas Nast - hat um 1860 den Weihnachtsmann bei Kolorierungen im Rot der damals fortschrittlichen Republikaner um Präsident Lincoln auftreten lassen und nicht im Blau der damals für die Beibehaltung der Sklaverei plädierenden Demokraten (nachzulesen hier.) Was lernen wir daraus: Auf die Farbe kommt es nicht an. Auf den Inhalt! In diesem Sinne wünsche ich allen schöne, ruhige Feiertage und die Gelegenheit, Kraft zu schöpfen für ein kreatives und erfolgreiches Jahr 2017. Alles nachzulesen hier.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Marcel Niccum (Samstag, 04 Februar 2017 22:59)


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  • #2

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