Blog 08/2017

Jammern macht unglücklich. Jammern stresst uns. Und das Gehirn.

#ZeitfürdasWichtige #Unternehmensbewertung #VerkaufenkannstDulernen #Umsatzerhöhen #RitalinistkeineLösung #CheapThrills

Herbstimpression: Erinnerung an Heidelberg

Zeit für das wirklich Wichtige haben. 

Okay, regelmäßige Leser und Leserinnen haben es gemerkt: Es gab eine knappe Pause. Aber es war auch einfach zu viel zu tun, zu planen und zu entscheiden. Da sind wir schon beim Thema. Wenn viel zu tun ist, fangen Menschen oft an, zu jammern, dass viel zu tun ist. Ich mache das nicht. Warum, habe ich mich gefragt. Auch bei der Frage „Wie geht’s“ – teile ich mit, dass es mir eigentlich immer gut geht. Gestern habe ich gelesen, woran das liegt. Jammern macht depressiv. Jammern stresst uns. Und unser Gehirn. Was dadurch kleiner werden kann. Jammern zieht uns runter. Jammer ändert nichts. In zwei Beiträgen dazu kannst Du das nachlesen. Einmal in der Karrierebibel Im Beitrag von Niels Warkenthin vom 17.01.2017: „Als der Psychologie-Professor an der Universität von Arkansas, Jeffrey Lohr, die Auswirkungen des Jammerns genauer untersuchte, stellte er erstaunt fest: Jammern verändert unser Gehirn. Kurz gesagt: Unser Gehirn mag es einfach. Um sich unnötigen Aufwand zu sparen, schaltet es gerne auf Autopilot und greift auf bekannte Denkmuster und Gewohnheiten zurück. Jammern erzeugt genau diese. Ein Beispiel. Angenommen, Sie gehen morgens auf die Arbeit und schimpfen erst mal mit den Kollegen in der Kaffeeküche über den "Scheiß Job". Was passiert? Genau: Nach ein paar Wochen, kann Ihnen auf der Arbeit morgens schon das Beste passieren - Sie jammern dennoch über den Job. Der Grund: Die Jammerei hat das Gehirn umprogrammiert, die Neuronen sind jetzt so vernetzt, dass sie allein beim Gedanken an den Job, die negative Grundrichtung vorgeben. Es gibt sogar Studien (von der Stanford Universität zum Beispiel), die zeigen, dass Jammern den Hippocampus schrumpfen lässt. Dieser Teil des Gehirns gehört zum sogenannten Limbischen System und ist unter anderem verantwortlich für unser Gedächtnis. Mit anderen Worten: Jammern macht vergesslich.“ Gefunden habe ich diese tolle Studie aber im Blog-Beitrag von Romy Hausmann auf www.mymonk.de. Übrigens: Sympathisch, dieser Romy Hausmann. Über sich schreibt er: „… musste ich im Job als Unternehmensberater schnell merken: ich will gar keine "große Karriere". Ich will frei sein. Mein Ding machen. Zeit für das wirklich Wichtige haben.“

#Unternehmenführen

#Unternehmensbewertung

Kaum Sonne, sehr kühler Wind, niedrige Temperatuten. Aber jammern hilft ja nicht. Daher habe ich mich einfach an eine Folge aus der Serie „Donwton Abbey“ erinnert, wo es auch stark geregnet hat und die Menschen es als Fortschritt angesehen haben, im halboffenen Auto zum Bahnhof gefahren zu werden – bei Wind und Regen keine rundumgeschlossenen Fenster zu haben – brr, war mir schon vom Zusehen kalt. Daher gab es keinen Grund zum Jammern. Auch der Rest des Tages dann nicht: Endlich konnte ein Telefontermin als Auftakt für eine Unternehmensbewertungs-Beratung in Bremen gemacht werden. Eine weitere Bewertungsanfrage wurde ebenfalls terminiert. Manchmal entwickeln sich neue Tätigkeitsfelder einfach so – ohne großartige Strategie, sondern einfach nur dadurch, dass Qualifikation in einem Bereich da ist. Abends dann noch ein lange Bewährungsprobe für unser Familienteam: Die zweite Info-Veranstaltung für die Entscheidung, auf welche weiterführende Schule meine Tochter gehen will. Die Entscheidung ist getroffen worden. Der Auslöser war auch der Hinweis darauf, dass in dieser Schule großer Wert auf das Lesen gelegt wird. Schön für mich – den Büchersammler.

#Unternehmenführen

#VerkaufenkannstDulernen

Ganz oft höre ich von meinen Kunden nach der Gründung, dass es Umsatzprobleme gibt, dass es zwar eine Anfrage gibt, aber noch keinen Auftrag. Aber: Viele Aufträge werden nicht akquiriert, weil die, die verkaufen wollen, ihr Ziel nicht systematisch genug verfolgen. Verkäufer, die nach der Angebotsabgabe schnell wieder mit dem Kunden sprechen, erhöhen ihre Chancen erheblich. Viel Umsatz und Ertrag geht verloren, weil Verkäufer nicht gut verhandeln. Aus Angst einzelne Abschlüsse nicht zu bekommen, geben sie zu große Preisnachlässe. Dabei probieren viele Kunden nur, wie weit sie gehen können, bis sie die Verhandlungsgrenze erreicht haben und kommen oftmals weiter als sie dachten. Der Preis ist ohnehin das Entscheidende. Der britische britische Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph John Ruskin schrieb dazu: „Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist genauso unklug zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Bezahlen Sie dagegen zu wenig, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten ... Das funktioniert nicht. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das eingegangene Risiko etwas hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“ Mein Tipp: Vor den Verhandlungen klare Preisgrenzen festlegen. Nicht als Billigheimer anbieten.

Delmenhorst 2017 - die Veränderungen beginnen: Wollepark-Abriß.

#Umsatzerhöhen

Umsatz erhöhen, durch Deinen Blog. Mit bestimmten Themen, mit entsprechenden SEO-Kriterien. Das verspricht Julia Brötz mir in einer E-Mail. Da der Preis auf ein Minimum gesenkt worden ist, kaufe ich. Und werde berichten, was es mir gebracht hat. Das wird der Beginn einer Serie sein – denn ich kenne nun viele Anbieter, die versprechen, dass nach ihren Webinaren oder Online-Kursen die Umsatzkurve nach oben geht und die Standardprobleme im Online-Marketing systematisch weggearbeitet werden können. Nächste Woche an dieser Stelle also: Was ist dran an Julia Brötz und ihren Angeboten.

Ansonsten: Ein Tag, der mir klar gemacht hat, wie es heute ist, wenn man keinen Computer hat. Als ich noch keinen PC hatte, hatte ich zumindest eine Schreibmaschine für die Kommunikation mit öffentlichen Stellen. Das sah dann selbstbewusster und seriöser aus als ein handgeschriebener Brief.

Zeugnistag in Delmenhorst.

#RitalinistkeineLösung

Immer wieder begegnet mir in meiner Beratungspraxis auch die schulmedizinische Weisheit über AD(H)S. Viele Kinder leiden unter den Schulmedizinern, die den Eltern eine schnelle Lösung über Ritalin anbieten. Wer sich darüber gut informieren will, sollte alles lesen von Dr. G. Hüther. Auf seiner Seite findet sich viel dazu. Wie er denkt, möchte ich mit einem Auszug aus einem Interview von Dr. Gerald Hüther zeigen: Silke Steffen: Professor Dr. Hüther, Ihre Ansätze sind ja sehr konträr zu der allgemeinen Schulmedizin. Welche Erklärung haben Sie für die Entstehung von AD(H)S? Hüther: Ein Faktor, der meiner Meinung nach von entscheidender Bedeutung für diese Kinder ist, ist die Erfahrung des „shared attention“. Diese Fähigkeit zu geteilter Aufmerksamkeit entsteht nicht von allein. Dazu muss ein Kind die Erfahrung machen, dass es wunderschön ist sich mit jemand anderem auf etwas zu freuen, etwas Gemeinsam zu gestalten. Das geschieht z.B. beim gemeinsamen Anschauen eines Kinderbuches oder beim Beobachten von etwas drittem. Durch „shared attention“ lernen wir, unsere eigenen Impulse zu kontrollieren, uns auf etwas gemeinsam einzulassen. Diese Erfahrung wird dann im Frontalhirn verankert. Silke Steffen: Was erklärt uns das bei den AD(H)S Kindern? Hüther: Machen Kinder diese Erfahrung nicht, bleiben sie in der personalen Beziehung hängen. Sie versuchen dann in Kindergarten und Schule im Kontakt mit anderen auf sich aufmerksam zu machen um diese direkte Beziehung herzustellen. Anderen Kindern, die kein Problem haben, mit anderen gemeinsam auf eine Sache zu konzentrieren, gehen sie damit auf die Nerven. Deshalb werden AD(H)S Kinder aus Gemeinschaften ausgeschlossen. Und als Antwort auf Ausgrenzung wenden die Kinder dann Bewältigungsstrategien an, die wir als ADS oder ADHS Symptome kennen.“ Da passt als Song gut etwas von Annamateur & Außensaiter: Ritalin.

Existenzgründung planen - und dabei nett bewirtet werden.

#CheapThrills

Kein Blog, der ohne Musiktipp endet. Kennst Du auch das Gefühl, einen Song schon ganz lange zu kennen – und dann stellt sich heraus, dass er erst ein Jahr auf dem Markt ist?So ging es mir mit „Cheap Thrills“ von Sia. Cheap Thrills erhielt größtenteils positive Kritiken. Brittany Spanos vom Magazin Rolling Stone bezeichnete das Lied als eine „lebhafte Partyhymne“. Finde ich auch.Meine Tochter wusste natürlich, dass der Song eigentlich für Rihanna gedacht war – die lehnte aber ab – so dass Sia den Song dann selbst gesungen hat. Eine gute Idee, finde ich. Wer meinen Blog regelmäßig liest – und das ist ratsam – weiß das. Klasse auch das erste Video zu diesem Song. Oder ist das zweite Video doch besser?

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