Blog 14/2017


1997-2017: Die ersten 20 Jahre sind jetzt rum!


#20JahreErfahrung #Co-Working #Small&Tiny #MagicalWeserNails #Ausbildungsmarkt #Google-Sterne


Existenzgründung vorbereiten, heisst: Viele Fragen zu Beginn ordentlich klären!

Jeder Urlaub ist einmal zu Ende. Auch dieses Jahr, wobei es ein besonders schöner Urlaub war. Durch einige Staus mussten wir Umwege fahren. wir sind dadurch auch an Seesen vorbeigefahren – ein kleines Städtchen im Harz, in dem ich vor 20 Jahren meine Beratertätigkeit für Unternehmen und Menschen begonnen habe. Es ging damals um strukturelle Kurzarbeit (heißt heute: Transferkurzarbeit) und der Betrieb gehörte zum Züchner-Konzern, war damals schon vom CarnaudMetal Konzern gekauft worden – es ging um Arbeitsplatzabbau im klassischen Sinne. Es folgten dann von 1997 bis 2002 fünf heftige Jahre – viele Projekte haben mich durch Deutschland geführt, durch fast alle Branchen unseres Landes und ich habe viel von dem umsetzen können, was ich einige Jahre vorher als Referenz des Konzernbetriebsrates bei der Bremer Vulkan Verbund AG gelernt hatte. Nach der Insolvenz des Bremer Vulkan stand für mich fest: Nie wieder wollte ich von anderen abhängig sein, sondern meinen beruflichen Erfolg und Mißerfolg selbst verantworten. Das ist auch heute noch so. Und gut so.

Weitere Gründungen begleitet

Ach ja: Die Schlussbesprechung war in den Räumen in Delmenhorst - vielleicht habt ihr schon mitbekommen, dass ich dort jetzt auch wieder ein Büro nutze - in einem Co-Working-Place von Globus Büro Organisation. Schöne Räume, für mich ideal. Wer in der Nähe gerade auch noch darüber nachdenkt, ob die Privatadresse im Impressum der Website stehen soll, für den ist ein Co-Working-Space immer eine günstige Gelegenheit. Die Beratung von Kristine Siegel für ihre Gründung im Bereich "Kids-Clothes" haben ebenfalls in Delmenhorst stattgefunden. Guckt mal in den Online-Shop "small & tiny". Nähen war ein Hobby der Gründerin Kristine Siegel, als sie 2015 im Alter von 25 Jahren an einer Lungenembolie erkrankte. Im Verlauf der Genesung nähte sie ein paar Mokassins für ihre Nichte und stellte sie online. Small & Tiny war eine Herzensangelegenheit und die Ablenkung in einer schweren Phase. Nach der Veröffentlichung des ersten Mokassins- Modells war die Resonanz in den sozialen Netzwerken sehr hoch und aus einer Herzensangelegenheit wurde ein kleines Business.  Auf hochwertige Materialien wird sehr viel wert gelegt, daher verwenden wir nur feinstes pflanzlich gegerbtes Bio Leder für unsere Krabbelschuhe und Accessoires.   Und jetzt soll darauf auch mit Hilfe des Mikro-Starter-Kredites ein großes Business werden.

 Kleine und größere Erfolge machen den Einstieg in den Alltag leicht: Eine Schlussbesprechung mit den Gründerinnen von Magical Weser Nails – ein mobiles Nagelstudio mit zwei taffen Frauen, die sich ohne finanzielles Risiko eine stabile berufliche Zukunft in der Wesermarsch aufbauen werden. Sie haben bisher alles richtig gemacht:

Eine klare und genaue Zielgruppenanalyse, eine grundlegende Berücksichtigung der Marktsituation, ein angemessener Preis wird geboten, der klar macht: Hier kommen keine Billigheimer, sondern Expertinnen, die wissen, was ihre Dienstleistung wert ist. Und: Es gibt ein gutes Konzept, wie Visitenkarten und Flyer in Brake und der Wesermarsch verteilt werden sollen.

Rechtzeitig wurde ein Account auf Facebook aktiviert und regelmäßig mit Meldungen versehen - der nächste Schritt sollte dann sein, regelmäßig Anzeigen auf Facebook zu schalten. Auf jeden Fall ist schon geplant, an der Gewerbeschau in Brake teilzunehmen.   

Ausbildungsstellen - gibt es zu wenig.

Mittlerweile habe ich eine schöne und schwierige Aufgabe übernommen:

Junge Menschen aus Syrien und dem Irak suchen für sich jeweils einen Ausbildungsplatz. Alle sind etwas mehr als 2 Jahre in Deutschland, hoch motiviert und kommen aus Städten wie Mossul und Aleppo.

Erschreckende und abenteuerliche Geschichten über die Fluchtwege, längere Zwischenaufenthalte mit schlechten Jobs, um zu überleben, Fluchtrouten und Fluchtdauer – es ist alles noch schlimmer, als wir in es aus den Medien erfahren. Ich bin gespannt, ob es gelingt, Ausbildungsplätze oder Praktikumsplätze bei regionalen Arbeitgebern zu finden. Ein junger Mann wird demnächst bei T&T Görnig & Sokolowski ein Praktikum machen können – wenn es gut läuft, wird daraus dann eine Ausbildungsstelle.  Insgesamt ist die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ja ernüchternd:  Diskrimierung bei der Jobsuche ist Alltag - so titelte der Spiegel: Hanna wird eingeladen, Ismael nicht. Aber es ist ja auch so, dass es viel  zu wenig Ausbildungsplätze gibt. So steht im Berufsbildungsbericht, dass nur noch 20% der Betriebe im dualen System ausbilden. Der DGB berechnet, dass bei jedem Jahrgang ca. 120.000 Jugendliche "unversorgt", d.h. ohne Ausbildung bleiben. Demnach bildet in Deutschland nur noch jeder fünfte Betrieb (20 Prozent) einen oder mehrere Lehrlinge im dualen System aus (2014: 20,3 Prozent) - ein Tiefstand.

Demnach bildet in Deutschland nur noch jeder fünfte Betrieb (20 Prozent) einen oder mehrere Lehrlinge im dualen System aus (2014: 20,3 Prozent) - ein Tiefstand.
Demnach bildet in Deutschland nur noch jeder fünfte Betrieb (20 Prozent) einen oder mehrere Lehrlinge im dualen System aus (2014: 20,3 Prozent) - ein Tiefstand.

Daher kritisieren Bremer Jugendliche auch die Art und Weise der Erstellung der Statistik: Das sind ihre Kritikpunkte: "Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, aber als Alternative vorerst zum Beispiel ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Praktikum machen, werden in der Statistik nicht erfasst. Bevor die Behörde einen Jugendlichen als Bewerber führt, muss ein Berater ihn für ausbildungsreif erklären. Ist dies nicht der Fall, bekommt er oder sie gegebenenfalls Fördermaßnahmen - und taucht in der Statistik nicht auf. Die Schüler fordern deshalb, dass in der Ausbildungsmarktstatistik aufgeführt wird, wie viele Jugendliche den Stempel "nicht reif" bekommen haben und dass nicht die Zahl der "unversorgten Bewerber" angegeben wird, sondern die sogenannte Einmündungsquote."

Die Zeit rennt.

Mit Jimdo und RankingCoach bei Google auf Seite 1!

Die Zeit rennt. Kennt Ihr alle, diesen Satz. Was noch dazu kommt, ist die Tatsache, dass wir viele Informationen schnell aufnehmen und dann wieder vergessen. Erinnert Ihr Euch an das feige Attentat auf das Konzert von Ariana Grande - und das mittlerweile stattgefundene Soli-Konzert für die Opfer. Ich fand das sehr beeindruckend. Und es hat mich insgesamt auch betroffen gemacht, weil mir  Ariana Grande schon länger bekannt war - obwohl ich die Radiosende, die ihre Musik spielen, nicht immer höre. Wieso? Das liegt daran: Kinder lieben Rituale. Eins davon besteht darin, dass wir mittags der Reihe nach einen Song auf YouTube wählen dürfen und den dann gemeinsam anhören. Der Protest meiner Kinder für meine Musikauswahl ist dabei genauso gewiss wie meine Skepsis gegen die Wahl der Musik-Videos meiner Kinder. So lernte ich auch den Song „Focus“ kennen. Das Video war nicht nach meinem Geschmack, die Musik irgendwie eingängig, meine Tochter wusste viele Details über die Künstlerin. Es war Ariana Grande. Der Name ist mir erst wieder in den Kopf gekommen, als es das feige Attentat auf ihr Konzert gab. Viel habe ich gelesen seitdem über diese außergewöhnliche Künstlerin. Auch eine Interpretation des Songs, den ich damals gesehen hatte: „Literally mean focus on me--on what I’m all about and what I believe in. The more we focus on each other, as people and not on what we look like, not what we’re wearing, our gender, our hairstyle, our sexuality, the color of our skin, but focus on each other on a soul level. The more we realize how much we have in common, the more we listen to each other, the more one we become."

Google-Sterne: Drehzahl erhöhen im Marketing.

Google liebt Sterne. Das sollten alle wissen, die eine Website haben. Aber wie kriegen wir die Sterne? Die Antwort ist ebenso leicht wie schwer: Durch Bewertungen. Seit Monaten nutze ich dazu ein Tool - Proven Expert. Leider ist es dann ein Zufall, ob Google die Sterne, die ich durch ProvenExpert erhalte, auch wirklich in das Suchergebnis einbezieht. Durch sog. "Snippets" soll das funktionieren - funktionierte aber nicht.

Ein Kunde von mir macht es jetzt anders: Michele Hust von Saubermänner Hannover GmbH spricht aktiv Kunden an, die zufrieden sind und fragt freundlich, ob diese Kunden auch ein Google-Mail-Konto haben - die meisten, die gewerblich unterwegs sind, haben das nämlich, ohne es weiter zu nutzen.

Diese Kunden können nämlich direkt auf Google dann www.saubermaenner-hannover.de bewerten. Und so beim Google-Ranking helfen. Meine Idee: Warum machen das eigentlich nicht alle Gründer und Gründerinnen untereinander, die z.B. in meiner Facebook-Gruppe sind? Das werde ich jetzt mal anregen!  Die Idee dazu kam mir übrigens beim Fahrradfahren - ich übe jetzt täglich die Fahrstrecke zur neuen Schule mit meiner Tochter. Immer ca. 25 Minuten hin und dann wieder 25 Minuten zurück. Schön, oder?





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