Blog 15/2017: Gründungszuschuss - es gibt ihn noch.


Gründungszuschuss - es gibt ihn noch!

Existenzgründung vorbereiten, heisst: Viele Fragen zu Beginn ordentlich klären!

Die Woche beginnt mit schlechte-Laune-Nachrichten: Da verkündet doch eine Mitarbeiterin der Bundesagentur für Arbeit einer Kundin von mir, dass sie sich leider bei der Laufzeit des Arbeistlosengeldes I vertan hat: Leider würden dadurch 30 Tage fehlen, der Gründungszuschuss könne nicht gewährt werden. Hintergrund: Es reicht ja nicht, den Antrag auf den Gründungszuschuss rechtzeitig – also mit mindestens einer Restlaufzeit von 150 Tagen Anspruch auf Arbeitslosengeld – zu stellen. Sondern: Die Gewerbeanmeldung oder die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit muss ebenso erfolgt sein, also auch dafür gilt die 150-Tage-Frist. Dies ist jetzt der zweite Fall innerhalb kurzer Zeit, dass die Agentur sich – ohne böse Absicht – verrechnet. Also zukünftig gilt: Ich lese die Bescheide und rechne selbst …

 

Wir wollen das schaffen.

„Wir schaffen das“ – dieser Satz ist sicher vielen im Gedächtnis geblieben. Der EuGH hat mittlerweile geurteilt hat, dass es rechtens war, die Grenzen zu öffnen, als tausende und abertausende Flüchtlinge aufgenommen werden mussten – für mich galt auch immer: Das Völkerrecht steht über dem EU-Recht, damit auch die Genfer Flüchtlingskonvention.

Daher gilt auch heute noch für mich: Refugees welcome. Nur: Sicher bin ich mir, dass ein Bundeskanzler Willy Brandt oder Helmut Schmidt oder Gerhard Schröder sich nicht in einer Talkshow zu diesem Problem abschließend geäußert hätten, sondern eine Fernsehansprache an die Nation gehalten hätten. Wir schaffen das. Sicherlich ist sehr viel getan worden dafür, dass die Menschen, die zu uns geflohen sind, entsprechende Hilfe bei der Integration erhalten. In diesem Sommer habe ich auch feststellen müssen, dass viel gemacht wird, aber zu wenig Aktivitäten wirklich vernetzt sind – vorallem, wenn ich die Telefonate der letzten Tage auswerte. Denn ich bin echt geschafft, wenn ich die vielen Auskünfte bewerte, die ich auf eine einfache Frage hin erhalten habe: Gibt es einen Sprachkurs „Fachsprache für Ärzte“ in absehbarer Zeit in Deutschland, in einem bestimmten Bundesland, vielleicht in Niedersachsen? Auf E-Mails wurde erst nach Wochen reagiert, telefonisch waren immer nur die zu sprechen, die gerade gar nicht zuständig waren. Oder: Wie viele Schülerinnen und Schüler in Delmenhorst haben noch kein Praktikum in einem bestimmten Projekt gefunden (SPRINT Dual)? Gibt es für diejenigen, die dann kein Praktikum haben, in den Berufsschulen weiterhin Sprachförderung, wenn dies individuell geboten wäre?

Testtool für bestehende Gründungen - bald!

Ich sage es ja schon länger: Das Schreiben eines Businessplans macht den Erfolg einer Existenzgründung wahrscheinlicher. Eine neue Studie hat folgendes Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen längerfristig am Markt bleibt, ist bei Gründungen mit Businessplan um 16% höher als bei ansonsten identischen, nicht planenden Gründungen. Nach den Studienergebnissen kann das Schreiben eines Businessplans den Unterschied machen, wenn es darum geht, am Ende erfolgreich zu sein. Pläne unterstützen nachweisbar den Prozess, die Vision eines Unternehmers in konkrete Handlungen zu verwandeln. Letztendlich ist dies auch meine Erfahrung – allerdings gilt es auch, eine konkrete Zielgruppenbestimmung und eine Marketingstrategie zu entwickeln, sonst bleiben die guten Planungen eben zu sehr theoriebehaftet. Übrigens entwickele ich gerade ein kostenloses Testtool, mit dem Gründerinnen und Gründer prüfen können, wie die Lage des Unternehmens zu bewerten ist. Erscheinungstermin: 15.12.2017. Ich werde darauf zurückkommen. Für diejenigen, die gerade in der Phase sind, sich klarer darüber zu werden, welche Rechtsform das richtige ist: Dazu gibt es ein sehr gute Zusammenstellung des Bundeswirtschaftsministeriums in der Zeitschriftenreihe „Gründerzeiten“: Die Ausgabe Nr. 11 befaßt sich mit Rechtsformen.

 

Schöne bunte Welt im Online-Marketing

Eine lange Testphase wird abgeschlossen. Meine Tools für Online-Marketing sind beisammen. Nach vielen Monaten des Ausprobierens, des Verwerfens von Anbietern, des erneuten Testlaufes von verworfenen Anbietern, der Lektüre von unzähligen Materialien, Studien und Anleitungsvideos: Ich glaube, jetzt kommt nach der technischen Abstimmung die weitere inhaltliche Vertiefung – ihre werdet es mitbekommen. Die letzte Entscheidung, die noch gefehlt hatte, war die Auswahl des Anbieters, mit dem ich zeitgleich und zeitversetzt in Social-Media-Kanälen posten kann.

Ich werde meine Social-Media-Kanäle zukünftig mit Hootsuite bearbeiten. Hootsuite bietet ein deutschsprachige Benutzungsoberfläche und darüber kann ich Postings auf Facebook (dort auch in verschiedenen Gruppen!), Instagram, LinkedIn, Twitter, Google+ vorbereiten und den Erscheinungszeitpunkt bestimmten. Leider geht das nicht auf XING – das konnte zwar der bisherige – kostenlose – Anbieter cm-gateway – aber da klappte die Anbindung an Google+ überhaupt nicht. Google war mir für die Breitenwirkung wichtiger.

 

E-Book - einfach mal downloaden!

Mit Jimdo und RankingCoach bei Google auf Seite 1!

Mal wieder nach Hannover, für die Erfolgspfad GmbH eine Beratung einer Existenzgründerin durchführen. Wie so oft geht es im ersten Gespräch darum, sich auf die eigenen Ideen und Ziele zu besinnen – wobei ich immer gerne helfe. Denn: Wenn sich ersteinmal rumgesprochen hat, dass jemand eine Gründung machen will, dann gibt es ja auf einmal überall Leute, die wissen, was nun zu tun ist, und die auch wissen, dass sich das und das auf jeden Fall nicht lohnt und das aber das und das auf jeden Fall klappen wird. Wie heisst es dazu in meinem E-Book so schön: "Und in Ratgebern ist immer wieder zu lesen, dass der Rückhalt in der Familie wichtig ist. Das stimmt und ist unbestritten. Auch Freunde sollten in einer solch wichtigen Phase zum Gründer oder der Gründer stehen. Nur - zu überschwänglich sollten diese mit der Resonanz ihrer Freunde, die sich sehr positiv auf ihre Gründungsidee beziehen, nicht umgehen. Denn: Freunde sind manchmal eben die schlechtesten Ratgeber. GründerInnen, die erfolgreich sein wollen, müssen sich gleich zu Anfang viele Fragen stellen. Fragen, die auch beantwortet werden müssen. Es geht dabei um den klaren Blick für Realitäten, den GründerInnen in der Anfangsphase stets behalten müssen – auch wenn noch so viele Freunde sagen: „Tolle Idee, gutes Konzept – das wird bestimmt ein Erfolg.“ Noch nicht gelesen? Hier einfach kosten los downloaden: "

E-Book "Erfolgreiche GründerInnen"

Vor der Sommerurlaubsphase hatte ich ja angekündigt, dass es ein neues E-Book geben wird mit Portraits erfolgreicher GründerInnen. Wer hat sich bisher getraut, sich als erfolgreich zu beteiligen? Irgendwie zu wenige, wie ich finde: Jutta Jahn, Christine Karall, Marlies Noack, Julia Vogel, Maren Preitzmeyer, Moustafa Zein – sieben sollten es mindestens sein! Also muss ich da noch mal nachfassen. Jutta Eiting hatte geschrieben, dass sie keine Gründerin sei – aber ihr Mann, der ist offiziell der Gründer. Den frage ich noch … und wie Jutta Eiting geschrieben hat: Männer muss man zum Grillen einladen … mal sehen, wie ich das hinkriege. Eine Gründerin, Julia Vogel, hat über sich selbst geschrieben: „Nach drei Jahren Selbständigkeit blicke ich zurück und finde wenig, was ich anders machen würde. Ehrlich gesagt, bin ich vollkommen zufrieden wie es ist, und würde diesen Schritt immer wieder gehen. Weder ich, noch mein Umfeld hätte damals wohl gedacht, dass sich das alles so positiv entwickelt und dafür bin ich sehr dankbar. Wie es in Zukunft weitergeht kann ich im Detail nicht sagen. Ideen gibt es unendlich viele, aber statt rasantem Business-Ausbau möchte ich lieber langsam wachsen, was sich bislang bewährt hat. Jetzt, nach drei Jahren, kommen auch die ersten Buchungs-Anfragen als externe Referentin, was ich unglaublich spannend finde und meinem Wunsch nach abwechslungsreicher Tätigkeit und dem Kennenlernen neuer Menschen und Eindrücke sehr entgegenkommt.“ Auf diesem Wege: In einem Punkt muss ich widersprechen: Die positive Entwicklung war mir schon nach wenigen Wochen klar: Du hast vorbildliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gemacht – die zeigte sofort Wirkung und wirkt immer noch nach. Wir sehen uns beim Interview!

 

Wackelt der Zahn, wackelt die Seele!

Der letzte Tag der Woche endet mit einer Lösung: Ein Wackelzahn bei meinem Sohn, der ihn mehr als genug genervt hatte, ist endlich raus. Kurz vor dem Familienausflug zum Melkhuis nach Kühlingen.Die Sommerferien der Kinder gehen langsam aber sicher zu Ende – die Vorbereitungen für die Schule beginnen. Kleine Dinge gehören dazu, wie z.B. einen neuen Flaschenbezug von Emil-DieFlasche zu bestellen – genauso, wie die bestellten Bücher bei Buchhandlung Jünemann abzuholen und den neuen Schulweg zu üben – mit dem Fahrrad.

Eine spannende zweite Jahreshälfte erwartet uns – so oder so. Denn mit Kinder und ihren Fragen stzeigt mein Allgemeinwissen ständig, weil ich viele Fragen beantworten muss: Warum steht ein A(lpha) und ein O(mega) auf einem Grabstein? Woher kommt der Satz „Mein lieber Scholli“? Ich halte Euch auf dem Laufenden … J.

 





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